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5. Ausbauarbeiten

 

5.1. Außenputz

Bew√§hrtes Putzsystem mit einem durchgef√§rbten, mineralischen, armierten Au√üenputz. Oberfl√§che Feinputz verrieben. Sockelputz in wasserabweisender Ausf√ľhrung. Die Farbgebung erfolgt nach dem Farbkonzept des Architekten bzw. den Vorgaben der Baubeh√∂rden.

5.2. Innenputz

Alle Wände in den Wohngeschossen werden fein verputzt. In den Wohnräumen mit einem Gipskalkputz, in den Bädern mit einem Kalkzementputz.

5.3. Fenster und Balkont√ľren / ¬†Rolll√§denll√§den

Kunststoff-Fenster hergestellt aus Profilen eines deutschen Markenherstellers mit Dreh-/Kipp-Beschl√§gen und umlaufender Gummilippendichtung. Hochw√§rmed√§mmende Isolierverglasung mit einem U-Wert von mindestens 1,1 W/ qmK, oder besser. Bedienungsgriffe werden mit niedriger Bedienh√∂he angebracht. √Ąu√üere Fensterb√§nke aus Aluminium, Innenfensterb√§nde aus Naturstein (Marmor oder Granit). Unbeheizte Kellerr√§ume erhalten Stahlfenster mit Einfachverglasung und teilweise L√ľftungsgitterfl√ľgel, h√∂herwertige, beheizte Untergeschossbereiche erhalten Kunststoff-Fenster mit Isolierverglasung. Alle Wohnr√§ume erhalten Rolll√§den mit einem Rollladenpanzer aus Kunststoff. Bei den Fenstern und Fenstert√ľren in Wohn- und Schlafr√§umen werden die Rolll√§den vollelektrisch betrieben. In K√ľche, B√§dern und sonstigen R√§umen erfolgt die Bedienung mit Gurtzug.

5.4. Hauseingangst√ľren

Die Hauszugangst√ľren und Treppenraumt√ľren werden passend zur Gesamtgestaltung des Geb√§udes in w√§rmeged√§mmter Leichtmetallkonstruktion mit Farbbeschichtung ausgef√ľhrt. Diese T√ľren erhalten einen integrierten elektrischen T√ľr√∂ffner und ein Sicherheits-Profilzylinder-Schloss, passend zur Schlie√üanlage des Hauses. Die Hauszugangst√ľren erhalten einen automatischen T√ľr√∂ffnungsantrieb, mit Ausl√∂sung der Funktion √ľber Schl√ľsselschalter und Taster. T√ľrgriffe als hochwertige Edelstahl-Design-Griffe.

5.5. Wohnungseingangst√ľren

Die Wohnungst√ľren werden in schalld√§mmender Qualit√§t mit einbruchhemmenden Sicherheitsbeschl√§gen, 3-fach Verriegelung, Sicherheits-T√ľrspion und Profilzylinderschloss erstellt. Schlie√üung passend zur Schlie√üanlage des Hauses. Zargen aus lackiertem Stahl. Die Oberfl√§chen der T√ľrbl√§tter werden farbig beschichtet. Alle Innent√ľren und Beschl√§ge werden aus dem Programm eines Markenanbieters zusammengestellt. Hinweis: Bei den Wohnungseingangst√ľren hat der K√§ufer die freie Wahl zwischen den Holzarten Eiche, Buche oder wei√üen T√ľren.

5.6. Wohnungsinnent√ľren

Wohnungsinnent√ľren werden mit Echtholz furniert und sind transparent lackiert. Sie erhalten echtholzfurnierte Umfassungszargen mit Gummilippen-Dichtung und formsch√∂ne Beschl√§ge mit seniorengerechten T√ľrdr√ľckergarnituren aus Leichtmetall. T√ľren zwischen dem Wohnungsflur und dem Wohnzimmer erhalten einen verglasten Lichtausschnitt. Alle T√ľren erhalten Markent√ľrschl√∂sser f√ľr Buntbartschl√ľssel, WCT√ľren mit Riegelolive.

5.7. Fliesenarbeiten

Alle B√§der und Toiletten erhalten an B√∂den und W√§nden keramische Fliesen. W√§nde werden t√ľrhoch gefliest. Die B√∂den der Dielen und K√ľchen in den Wohnungen erhalten ebenfalls Fliesenbel√§ge. Zudem erhalten die K√ľchen im Bereich der Arbeitsplatte einen umlaufenden Fliesenspiegel aus Wandfliesen mit einer H√∂he von 60 cm. Der Bereich des nahezu bodenebenen Duschplatzes erh√§lt besonders rutschhemmende Bodenfliesen. Die Auswahl erfolgt durch den K√§ufer aus einer Musterkollektion des Verk√§ufers. Hinweis: Bei den Fliesenkollektionen hat der K√§ufer die freie Wahl aus einer umfassenden Kollektion.

5.8. Estriche und Fußbodenbeläge

S√§mtliche Bodenbel√§ge werden auf schwimmendem Estrich gem√§√ü den W√§rme- und Schallschutz-Vorschriften verlegt. Die Wohn- und Schlafr√§ume erhalten nach Wahl des K√§ufers entweder Holzparkett der Holzarten Buche, Eiche, oder Ahorn. Auf Wunsch ist auch ein Teppichboden (als Schlinge oder Velours) m√∂glich. Je nach Ausf√ľhrungsart werden Holzsockelleisten (f√ľr Parkett) und Teppichleisten (f√ľr Teppichboden) angebracht. Hinweis: Bei den Teppichb√∂den hat der K√§ufer die freie Wahl aus einer umfassenden Kollektion des Verk√§ufers. Hinweis: Die vorstehenden Bodenbel√§ge (Fliesen, Teppichboden, Parkett) bietet der Verk√§ufer im Preis inbegriffen an. Der K√§ufer kann gleichwohl w√§hlen, welche Bel√§ge er zur Verlegung w√ľnscht. Wir weisen jedoch darauf hin, dass beispielsweise ein Parkett (welcher zurzeit sehr h√§ufig gew√ľnscht wird) nicht als rutschhemmender Bodenbelag gilt, und somit eine gr√∂√üere Unfallgefahr f√ľr √§ltere Menschen darstellt. Die Wahl des Parkettbodens ist also eine Entscheidung des K√§ufers auf sein eigenes Risiko.

5.9. Malerarbeiten

Die W√§nde innerhalb der Wohnungen, der Treppenh√§user und der sonstigen Allgemeinfl√§chen erhalten zwei Anstriche mit hochwertigen Dispersionsfarben. Wohnraumdecken werden fein gespachtelt und gestrichen, oder tapeziert und gestrichen. Die Wohnungen werden standardm√§√üig im Farbton wei√ü gestrichen. Auf Wunsch k√∂nnen auch andere Farben gew√§hlt, oder auch Tapeten angebracht werden. Die Ausf√ľhrungen sind als Sonderleistungen mit Mehrkosten verbunden. Holzkonstruktionen im Au√üenbereich werden mit einer geeigneten systemgepr√ľften Lasur gestrichen. Stahlkonstruktionen im Innenbereich (z.B. Gel√§nder und Handl√§ufe) werden farbbeschichtet. Stahlkonstruktionen im Au√üenbereich werden feuerverzinkt.

5.10. Elektroinstallationsarbeiten

Der Hausanschluss erfolgt √ľber Erdkabel, der Anschlussraum mit Z√§hlern befindet sich im Keller, der Telefon-Hausanschluss im Anschlussraum. S√§mtliche Leitungen in den Wohngeschossen werden nach Vorschriften des VDE unter Putz verlegt. Schalter und Steckdosen in wei√üem Modulprogramm, Fabrikat Jung oder mit einem gleichwertigen Standardprogramm. Installationen im Kellergeschoss werden auf Putz ausgef√ľhrt. An der Hauseingangst√ľre wird eine Video-Gegensprechanlage, sowie die Klingelanlage in einem hochwertigen Tableau untergebracht. Beleuchtung der Gemeinschaftsfl√§chen In Treppenr√§umen, Gemeinschaftsfl√§chen und Fluren werden formsch√∂ne Leuchten mit Leuchtmitteln montiert. Die Kellerr√§ume erhalten eine zweckm√§√üig helle Ausleuchtung durch Leuchten mit Leuchtstoffr√∂hren. Im Au√üenbereich formsch√∂ne Au√üenleuchten als Poller-, Mast- und Wandleuchten. Die Ausstattung der Wohnungen ist wie folgt vorgesehen: Klingel, T√ľr√∂ffner und Sprechanlage zur √úberwachung der Hauseingangst√ľre an zentraler Stelle in der Wohnung. Die Unterverteilung wird in der Wohnungsdiele installiert. F√ľr den Telefonanschluss wird eine Leerrohrinstallation mit Leerdose im Wohnraum eingebaut. Der K√§ufer, oder ggf. der Mieter, muss nur noch seinen eigenen Telefonanschluss bei der Telekom beantragen. Vorgesehene Anzahl der Steckdosen und Brennstellen in den Wohnr√§umen:

Wohnzimmer: 2 Deckenbrennstellen, 6 Steckdosen, 1 Antennensteckdose, 1 Anschluss Seniorentelefon, 1 Anschluss ext. Telefon

Schlafzimmer: 1 Brennstelle, 5 Steckdosen, 1 Antennensteckdose 1 Anschluss Seniorentelefon, 1 Anschluss ext. Telefon

3. Zimmer: 1 Brennstelle, 4 Steckdosen

K√ľche: 2 Brennstellen, 1 Anschluss f√ľr Abzug, 1 Herdanschluss, 1
Sp√ľlmaschinenanschluss, 7 Steckdosen

Bad: 2 Brennstellen, 2 Steckdosen, 1 Steckdose f√ľr Waschmaschine

Dielen/Flure: 1 Brennstelle, 2 Steckdosen

Balkon/Terrasse: 1 Steckdose und 1 Leuchte von innen abschaltbar

Kellerabstellräume: 1 Steckdose und 1 Leuchte als Schiffsarmatur

Weitere Antennen-, Telefon- und Steckdosen sind nach K√§uferwunsch gegen Aufpreis m√∂glich. Alle aufgef√ľhrten Elektroausstattungs- und Installationsteile aus Programmen von Markenherstellern. Achtung: Ger√§te usw. sind nicht im Lieferumfang des Verk√§ufers enthalten.

Notrufsystem

Jede Wohneinheit erhält ein 24-Stunden-Notrufsystem, welches in der Wohnung fest und mobil (durch sog. Funkfinger) installiert ist.

Es besteht aus:

‚ÄĘ Zugtaster im Bad
‚ÄĘ Druckknopf in der Diele / im Flur
‚ÄĘ Seniorennotruftelefon im Wohnzimmer
‚ÄĘ Birnentaster im Schlafzimmer

Hinweis: Das Seniorentelefon erm√∂glicht geb√ľhrenfreies Telefonieren innerhalb des Hauses mit den anderen Bewohnern, sowie dem Betreuungsb√ľro.

Ausstattung der Tiefgarage

Beleuchtung mit Leuchtstoffr√∂hren mit einem hohen Ausleuchtungsgrad. Lichttaster in ausreichender Anzahl. Zug- und Schl√ľsselschalter f√ľr den automatischen Garagentorantrieb. Absperrbare Steckdose zur Nutzung durch den Hausmeister. Automatische Ampelanlage (Rot/ Gr√ľn) zur Regelung der Tiefgaragenzufahrt- und ausfahrt. Das Tiefgaragentor kann auch mit funkgesteuertem Handsender fernbedient werden. Handsender gegen Aufpreis. Verlegt werden die Installationen in der Tiefgarage auf Putz.

Ausstattung der Gemeinschaftswaschk√ľche / Trockenraum

Sollte es bei Bewohnern einer Wohneinheit durch einen Rollstuhlfahrer, aufgrund des erh√∂hten Platzbedarfes an Bewegungsfl√§chen im Bad, nicht mehr m√∂glich sein dort eine Waschmaschine und/oder einen W√§schetrockner aufzustellen, so stehen Ausweichpl√§tze f√ľr Waschmaschinen und W√§schetrockner im Gemeinschaftsraum im Untergeschoss zur Verf√ľgung. Dieser Raum kann au√üerdem generell zum Trocknen von W√§sche genutzt werden.

Hinweis: Die Aufstellung einer Waschmaschine oder eines Wäschetrockners ist auch im Bad jeder Wohnung möglich. Die entsprechende Installation ist vorgesehen.

5.11. Heizungsanlage / Warmwasserbereitung

Elektronisch gesteuerte, zentrale Warmwasser-Pumpenheizung mit W√§rmeerzeugung √ľber eine umweltfreundliche Holz-Pelletheizung mit zentraler, legionellensicherer Warmwasserbereitung und einer automatischen, au√üentemperaturabh√§ngigen Steuerung mit Nacht- Absenkung. Alle Heizungsinstallationen in den Wohnbereichen, den Fluren und den Treppenr√§umen werden unter Putz bzw. in Sch√§chten gef√ľhrt. Die Ermittlung des W√§rmebedarfes erfolgt nach der Heizlastberechnung. Raumheizung √ľber Fu√übodenheizung, oder wenn erforderlich, sowie generell in den Allgemeinbereichen, √ľber wei√ü lackierte Heizfl√§chen mit formsch√∂nen, profilierten Kompaktheizk√∂rpern mit Thermostatventilen. In den B√§dern werden formsch√∂ne, wei√ü lackierte Handtuchheizk√∂rper mit Elektroanschluss montiert. Alle Bauteile der Heizung stammen aus den Programmen von Markenherstellern.

5.12. Sanitärinstallation

Alle Kalt- und Warmwasserleitungen werden in nichtrostendem Edelstahl, und ab dem Wohnungswasserz√§hler in Mehrschichtverbundrohr ausgef√ľhrt. Diese Leitungen werden unter Putz bzw. in Sch√§chten gef√ľhrt. Alle Wasserleitungen werden gem√§√ü DIN w√§rmeged√§mmt. Abwasserfallleitungen werden f√ľr guten Schallschutz in schwerem Gussrohr, bzw. die Anschlussleitungen in Kunststoffrohr ausgef√ľhrt. An geeigneter Stelle werden frostsichere Gartenwasseranschl√ľsse erstellt. Alle Hei√üwasserleitungen sind mit Verbr√ľhschutz vorgesehen.

Sämtliche Bäder, Duschen und Toiletten werden mit Marken- Einrichtungsgegenständen der folgenden oder gleichwertigen Hersteller ausgestattet:

Armaturen: Fabrikat ‚ÄěHansa‚Äú
Zubeh√∂r: Fabrikat ‚ÄěErlau‚Äú
Keramik: Fabrikat ‚ÄěDuravit‚Äú, Serie D-Code mit Siphon
Badewannen: Fabrikat ‚ÄěKaldewei‚Äú oder ‚ÄěBette‚Äú
Duschbereich: Fliesenboden mit Wandablauf Fabrikat ‚ÄěGeberit‚Äú

Der Käufer hat dabei bei den Sanitärgegenständen die Wahl zwischen den Farben Weiß, Manhattan oder Bahamabeige.

Hinweis: Auf Wunsch kann der K√§ufer preisgleich auch eine Badewanne anstelle des bodenebenen Duschplatzes w√§hlen. Es ist jedoch darauf hinzuweisen, dass damit keine Ausstattung gem. DIN 18040 erreicht ist und dass damit Hilfeleistungen durch Pflegekr√§fte erheblich erschwert werden. Au√üerdem ist die Gefahr eines Sturzes beim Baden durch Ausrutschen damit erheblich erh√∂ht. Insofern trifft der K√§ufer eine Entscheidung f√ľr eine Badewanne auf eigene Gefahr.

In den Wohnungsbädern werden folgende Einrichtungsgegenstände geliefert und montiert:

‚ÄĘ Porzellan-Waschtisch, ca. 60 cm breit, mit Unterputz- Syphon, f√ľr Rollstuhlfahrer unterfahrbar, Einhebel- Mischbatterie, Kristallglas-Spiegel rechteckig 60/40 cm, oder rund mit ca. 60 cm Durchmesser, Doppelhandtuchhalter.

‚ÄĘ Toilette mit Tiefsp√ľl-Wand-WC, in seniorengerechter Sitzh√∂he, mit Haltegriff, ger√§uscharmer Unterputz- Sp√ľlkasten mit Spartaste, Kunststoffsitz mit Deckel sowie Papierrollenhalter.

‚ÄĘ Bodenebener Duschplatz mit Aufputz-Thermostatbatterie, Brausestange und Brauseset, bestehend aus Chromschlauch und verstellbarem Brausekopf, Duschvorhangstange mit zweiseitigem Vorhang und Seifenkorb, sowie Haltegriff.

‚ÄĘ Bei gew√ľnschter Badewanne: Einbau-Stahlwanne ca. 170/75 cm, emailliert, auf Wannentr√§ger, mit ger√§uscharmer Unterputz-Einhebel-Mischbatterie, verchromter Schlauchbrause, Excenter-Ablaufgarnitur, mit Haltegriff. In den K√ľchen sind die Anschl√ľsse f√ľr Sp√ľlbecken und Geschirrsp√ľler vorgesehen. Im Bad ist ein Anschluss f√ľr die Waschmaschine vorgesehen.

5.13. L√ľftung

Das Bad wird √ľber einen zweistufigen L√ľfter entl√ľftet. Die erste Stufe der L√ľftung gew√§hrleistet dabei einen permanenten Luftwechsel. Die zweite Stufe ist nutzungsabh√§ngig, und wird durch Bet√§tigen des Lichtschalters in Funktion gesetzt. Die K√ľche wird √ľber einen einstufigen L√ľfter entl√ľftet. Dieser wird √ľber einen separaten Schalter eingeschaltet. Die bauseitigen Dunstabzugshauben arbeiten im Umluftbetrieb.

5.14. Aufzug

Personenaufzug in seniorengerechter und behindertengerechter Ausstattung mit Haltestellen in allen Geschossen. T√ľrbreite f√ľr Rollstuhlfahrer geeignet. Fabrikat eines Markenherstellers.

5.15. Tiefgarage

Die Tiefgarage erh√§lt eine teilweise √ľberdachte Rampe zur Ein- und Ausfahrt. Alle Stellpl√§tze werden mit Nummern gekennzeichnet. Von der Tiefgarage aus sind die Wohnungen im Haus direkt √ľber einen Aufzug erreichbar. Der Zugang ist ohne Stufen m√∂glich, also auch f√ľr Rollstuhlfahrer geeignet.

5.16. Fahrradabstellraum

Es wird ein zentraler Fahrradabstellraum im Gebäude errichtet.

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